Spiele der Frauen EM 2025 könnten in St. Gallen stattfinden


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St. GallenFinden im Kybunpark bald EM-Spiele statt? – «die Chancen stehen gut»

Der Schweizerische Fussballverband kandidiert für die Durchführung der EM der Frauen 2025. Der St. Galler Stadtrat möchte, dass der Kybunpark zum Austragungsort wird. 

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Die Stadt St. Gallen träumt von Spielen der Frauen-EM 2025 im Kybunpark. 

Die Stadt St. Gallen träumt von Spielen der Frauen-EM 2025 im Kybunpark. 

 20min/Michael Scherrer

Der Schweizerische Fussballverband kandidiert für die Austragung der Frauen-EM 2025. 

Der Schweizerische Fussballverband kandidiert für die Austragung der Frauen-EM 2025. 

IMAGO/Michaela Merk

Anfang April 2023 entscheidet der europäische Fussballverband über die Vergabe. 

Anfang April 2023 entscheidet der europäische Fussballverband über die Vergabe. 

IMAGO/Action Plus

Darum gehts

  • Der Schweizerische Fussballverband kandidiert für die Austragung der Frauen-Fussball-EM. 

  • Die Stadt St. Gallen will dabei sein. 

  • Neben dem sportlichen und wirtschaftlichen Profit soll auch der Mädchen- und Frauenfussball gefördert werden.

  • Für die Planung und Organisation beantragt die Stadt einen Kredit von 2,8 Millionen Franken. 

Im Jahr 2025 findet im Juni sowie im Juli die Fussball-Europameisterschaft der Frauen statt. Der Schweizerische Fussballverband lancierte Ende letzten Jahres die Kandidatur als Austragungsort. Der Stadtrat in St. Gallen begrüsst die Austragung von Spielen in St. Gallen. «Dies entspricht unserer Vision, die St. Gallen als Stadt mit nationaler und internationaler Ausstrahlung für Kultur und Sport versteht», heisst es in einer Medienmitteilung.

Die Fussball-EM der Frauen soll über das Sportliche hinaus auch eine volkswirtschaftliche Bedeutung haben. Die Hotellerie, Gastronomie und der Detailhandel sollen von der Veranstaltung profitieren. Weiter könne sich die Stadt über die Berichterstattung in ganz Europa und darüber hinaus als attraktive Tourismusdestination positionieren.

Frauenfussball soll weiter gefördert werden

Der Mädchen- und Frauenfussball, der sich zunehmender Beliebtheit und Beachtung erfreut, soll weiter durch Begleitmassnahmen gefördert werden. «Das setzt einen Akzent für die Gleichstellung der Geschlechter», schreibt die Stadt. «Es geht darum, dass sich auch Mädchen zutrauen, eine früher als Männersport angesehene Sportart auszuüben», sagt der St. Galler Stadtrat Mathias Gabathuler, Stadtrat. 

Genügend Platz

Ein EM-Stadion muss aber einige Bedingungen erfüllen, um als Austragungsort geeignet zu sein. «Das Stadion bei unseren Nachbarn in Winterthur zum Beispiel würde nicht infrage kommen», so Gabathuler. Der Kybunpark jedoch bietet genug Platz, um die vorgesehenen Spiele auszutragen, wobei die Schlussrundenspiele aus Kapazitätsgründen ausgeschlossen sind.

«Die Chancen stehen gut»

Die Schweiz als Austragungsort der EM 2025 steht noch nicht fest. Die Konkurrenz ist stark: Frankreich, Polen, Ukraine und eine skandinavische Bewerbung von Dänemark, Finnland, Schweden und Norwegen sind ebenfalls beim Europäischen Fussballverband eingegangen.

In der Schweiz ist man zuversichtlich. «Wir sind mit den anderen Städten und dem Schweizerischen Fussballverband in Kontakt. Die Chancen gegenüber den anderen Bewerbern werden als gut eingeschätzt», sagt Gabathuler. 

2,8-Millionen-Franken-Kredit

Anfang April 2023 entscheidet dann der Europäische Fussballverband über die Vergabe. Doch bereits vor der Vergabe sollen interessierte Städte Beschlüsse über die Finanzierung fassen. In der Stadt St. Gallen ist das Parlament dafür zuständig.

Der Stadtrat beantragt für die Planung, Organisation und Durchführung der Spiele einen Verpflichtungskredit von 2,8 Millionen Franken. Berechnet wurde hierbei nach dem Bruttoprinzip, wobei davon ausgegangen werden kann, dass ein Anteil von anderen Akteuren übernommen wird.  

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