Nur ein Punkt für die Bayern: Sommer-Premiere mässig geglückt – Topspiel endet unentschieden


Die Konkurrenz kann ein bisschen hoffen. Der FC Bayern hat beim Debüt von Yann Sommer den perfekten Auftakt in die Restsaison verpasst. Der Rekordchampion kam einen Tag nach der Verpflichtung der neuen Nummer eins bei Verfolger RB Leipzig nicht über ein 1:1 hinaus.

Sommer früh gefordert

Bevor es losging, klatschte Sommer jeden Mitspieler einzeln ab. «Er hat keinen Grund, nervös zu sein», hatte Nagelsmann unmittelbar vor dem Anpfiff bei DAZN betont. Nervös wirkte Sommer nicht, den ersten Ballkontakt hatte er nach knapp 40 Sekunden. Ungefährlich, es war nur ein Fehlpass in die Spitze der Leipziger.

Dass der 34-Jährige ein mitspielender Torwart ist, zeigte er in den Folgeminuten, als die Münchner noch ihren Weg nach vorne suchten, dabei aber des Öfteren den Ball auch wieder nach hinten spielten.

Sommers erste Parade nach 20 Minuten

Wenn die Münchner Offensive den Ball schnell laufen liess und ihre Klasse ausspielte, wurde es gefährlich. So wie in der achten Minute, als Gnabry nur den Pfosten traf.

Wenn sich den Leipzigern mal eine Kontergelegenheit bot, lief der Ball zumindest flüssig bis zum Bayern-Strafraum. Spielmacher Forsberg versuchte es in der 22. Minute mit dem ersten Schuss aufs Bayern-Tor – zu schwach, um Sommer ernsthaft zu prüfen.

Die Gäste jubelten nach einer guten halben Stunde das erste Mal. Beim Kopfball von Goretzka ins RB-Tor hatte de Ligt aber vorher im Abseits gestanden, wie der Videoschiedsrichter bestätigte.

Sommer beim Gegentor ohne Schuld

Die Münchner warteten auf ihre Chance, die sich nach einer feinen Kombination über Sané, Gnabry und dann Choupo-Moting bot. Per Direktabnahme landete der Ball im Tor.

RB machte aber nach der Pause weiter wie vor dem Halbzeitpfiff – bis Bayern-Kapitän Kimmich einen Fehlpass in der eigenen Hälfte spielte, den die Leipziger diesmal nutzten. Über mehrere Stationen landete der Ball beim aufgerückten Abwehrspieler Halstenberg, der aus kurzer Distanz Sommer keine Chance liess.

Jetzt wurde es turbulenter. Bei einem Foul von Upamecano als fast letzter Mann an Szoboszlai forderten RB-Fans und Trainer Rose die Rote Karte – es gab nur Gelb. Viele Chancen bekamen die Fans nicht mehr zu sehen, Müller schoss knapp vorbei (90.+3). (DPA)



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