Australian Open: Impf-Wirbel um Bencic-Gegnerin Camila Giorgi


Sie wehrt sich gegen Betrugsvorwürfe mit skurrilen Aussagen

Impf-Wirbel um Bencic-Gegnerin Camila Giorgi

Camila Giorgi (31), nächste Australian-Open-Widersacherin von Belinda Bencic in der dritten Runde, soll 2022 mit einem gefälschten Impf-Ausweis in Melbourne teilgenommen haben. Ihre Reaktion darauf hat ihre unangenehme Situation nicht verbessert.

Publiziert: 20.01.2023 um 18:25 Uhr

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Aktualisiert: 20.01.2023 um 18:26 Uhr

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Camila Giorgi befand sich wegen der Betrugsvorwürfe im Pressekonferenz-Kreuzverhör.

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Marco PescioReporter Sport

Es ist eine kuriose Pressekonferenz, die sich Anfang Woche nach Camila Giorgis Erstrundensieg gegen Anastasia Pawljutschenkowa (6:0, 6:1 in 55 Minuten) abspielt. Ein Hin und Her ohne Speed, wie ein Ballwechsel, in dem Giorgi nicht auf Zug kommt. Giorgi antwortet nicht direkt, sondern ausweichend oder gar nicht.

Thema gibts nur eines. Die 31-jährige Italienerin soll im Vorjahr bei den Australian Open mit einem gefälschten Corona-Impfzertifikat teilgenommen haben, so lautet der zuletzt aufgetauchte Vorwurf. Ihre Hausärztin Daniela Grillone war vor einem Jahr verhaftet worden, weil sie für ihre Patienten reihenweise falsche Zertifikate ausgestellt haben soll. Auch für Giorgi? Nun, gegenüber den Ermittlern sagte sie in der Folge aus, sie könne «mit absoluter Sicherheit bestätigen, dass der gesamten Familie Giorgi kein Impfstoff verabreicht worden ist». Demnach also würde die italienische Top-Spielerin 2022 in Melbourne, wo Impfpflicht galt, betrogen haben.

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