Abfahrt Kitzbühel live: Beat Feuz verpasst zum Abschluss den Sieg


Da war es nun so weit, das letzte Rennen von Beat Feuz. Zum letzten Mal eine Weltcup-Abfahrt und dann gleich auf der Streif, der wohl schwierigsten Abfahrt. Dreimal hatte der Emmentaler diese bereits gewinnen können. Ein Sieg zum Abschluss? Es wäre ein sensationelles Ende gewesen.

Der 35-Jährige stapelte vor dem Start im SRF jedoch tief: «Das Ziel wäre, um das Podest zu kämpfen. Doch die Sicht ist schlecht. Ob ich nochmals die hundertprozentige Überzeugung hinkriege, wird sich zeigen. Ich will einfach ein gutes Resultat herausholen und einen guten Abschluss haben.» 

Hintermann erneut der Schnellste

Nein, es wurde nichts mit dem Sieg und auch nicht mit dem Podest, Feuz konnte wohl nicht mehr so ans Limit gehen, wie er das früher immer tat. Der Schweizer musste sich mit Schlussrang 16 begnügen.

Feuz gratuliert mit Tochter Sieger Kilde

In Kitzbühel gratuliert Beat Feuz dem Kitzbühel-Sieger Kilde. (Video: SRF)

Schneller war Teamkollege Niels Hintermann. Der Zürcher wurde nach dem dritten Rang am Vortag am Samstag Zehnter und war damit der beste Schweizer.

«Es war schwierig, den richtigen Mix zwischen Aggressivität und Sicherheit zu finden, es ist mir aber einigermassen gut gelungen. Einen Übergang habe ich nicht gut erwischt. Mit dem Unterbruch gerade vor uns war es schwierig. Man hat die blauen Linien fast nicht mehr gesehen. Alles in allem darf ich wieder zufrieden sein. Es war eine engagierte Fahrt, auf der ich aufbauen kann», sagte Hintermann im Ziel.

Odermatt nicht am Start

Den Sieg sicherte sich der überragendste Abfahrer der Saison. Nachdem Aleksander Kilde am Freitag einen Sturz nur mirakulös verhindern konnte, zeigte er am Samstag allen den Meister. Er verwies den 42-jährigen (!) Johan Clarey und Travis Ganong auf die weiteren Plätze. 

Marco Odermatt trat am Samstag zur zweiten Abfahrt nicht mehr an. Das, weil er am Freitag im ersten Rennen einen Sturz nur mit viel Können verhindern hatte können, dabei tat er sich aber am Knie weh. Ein MRI gab später Entwarnung, der 25-Jährige erlitt keine Verletzung – das Knie wollte der Nidwaldner dennoch schonen. Noch ist nicht klar, wann Odermatt wieder ins Renngeschehen eingreift. 



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